WHOIS / RDAP — Domain und IP
Fragen Sie die offiziellen Register (RDAP) ab: Registrar, Registrierungs- und Ablaufdaten, Status, Nameserver und Abuse-Kontakt einer Domain oder IP-Adresse.
So funktioniert es
WHOIS ist der Verzeichnisdienst für Domainnamen; er wird zunehmend durch RDAP ersetzt, seinen standardisierten Nachfolger, der strukturierte JSON-Daten liefert. Dieses Tool fragt die offiziellen Register für eine Domain ab (Registrar, Daten, Status, DNSSEC, Nameserver) oder für einen IP-Adressblock (Blockinhaber, Bereich, Land, Abuse-Kontakt).
Die Daten sind wertvoll: Ein nahes Ablaufdatum erklärt eine nicht erreichbare Website, das Erstellungsdatum zeigt das Alter der Domain und Statusangaben („client transfer prohibited“, „pending delete“…) verraten Sperrung oder laufende Löschung. Gemäß DSGVO werden die Kontaktdaten privater Inhaber meist maskiert.
Beispiele
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen WHOIS und RDAP?
RDAP ist der Nachfolger von WHOIS: gleiche wesentliche Informationen, aber als strukturiertes JSON, mit einheitlichem Zugriff und besserem Umgang mit personenbezogenen Daten (DSGVO).
Warum ist der Domaininhaber maskiert?
Seit der DSGVO maskieren Registrare die Kontaktdaten natürlicher Personen in öffentlichen Antworten. Nur Registrar und Abuse-Kontakt bleiben sichtbar.
Was bedeutet der Status „client transfer prohibited“?
Eine Transfersperre: Die Domain kann ohne Aufhebung dieses Schutzes nicht zu einem anderen Registrar übertragen werden. Das ist eine übliche und beruhigende Einstellung.
Warum zeigt meine IP nur einen Netzwerkblock an?
Die IP-Adressregister (RIR) kennen nur Blöcke (Netblocks), die Anbietern zugewiesen sind, keine einzelnen Abonnenten.